Donnerstag, 8. Januar 2015

Jobabbau durch die Digitalisierung

Jobabbau durch die Digitalisierung

In einem Heise-Artikel geht Herr Bsirske von der Verdi auf die Probleme ein, die die Digitalisierung im Arbeitsmarkt verursachen wird.

Meinung von Verdi zur Digitalisierung

Ich stimme in einem Punkte zu:

Die Digitalisierung wird große Veränderungen im Arbeitsumfeld verursachen.

Die Auswirkungen werden sicher so sein, wie wir sie bei den anderen Revolutionen schon kennengelernt haben.
So wie das Auto die Kutscher verdrängt hat, so wird auch die Digitalisierung Arbeitsplätze vernichten.

Aber was haben wir aus den anderen Revulotionen gelernt? Nichts!

Auch die aktuelle Cebit beschäftigt sich mit der Änderung durch die Digitalisierung.

Die Messegesellschaft nennt die Digitalisierung disruptiv.
Die Revolution frisst Ihre Kinder.

Und was machen wir?

Wir rufen nach der Bundesregierung, sie solle sich neue Jobs auszudenken.
Das ist nicht die Aufgabe der Bundesregierung, genauso wenig wie es die Aufgabe der Gewerkschaften ist.

Das ist die Aufgabe eines jeden einzelnen.

Jeder einzelne muss sich Fragen, welche Auswirkung die Digitalisierung für seinen Arbeitsplatz bedeutet und was er selber tun kann, damit er nicht so stark von den Änderungen betroffen ist.
Das bedeutet, das jeder auch mal seine Komfortzone verlassen muss.
Das bedeutet, mal wieder einen VHS-Kurs oder eine Abendschule zu besuchen oder den gesetzlichen Bildungsurlaub in Anspruch zu nehmen sollte.

Statt Geld in Statussymbole zu stecken, sollte einfach mal Geld für eine private Weiterbildung ausgegeben werden.

Solange ein guter Job nicht als Statussymbol gesehen wird, werden die Leute das nicht machen. Sie werden dann auf das Floriansprinzip hoffen, das die Anderen und nicht Sie vom Anti- Statussymbol Hartz 4 betroffen sein werden.

Die Sportschau ist wichtiger.

Da sollten die Gewerkschaften ihren Mitgliedern eine Hilfestellung geben.

Es ist halt die Frage, ob ein Dreher, der durch einen 3D-Drucker ersetzt wurde, ein guter Krankenpfleger ist, der seinen Job auch mit Liebe macht.


Ich sehe hier eine große Verantwortung der Gewerkschaften, die Menschen hier beim / mit Human Change Management zu unterstützen.

Vielleicht müssen die Gewerkschaften den Leuten auch mehr Angst machen, damit diese sich selber bewegen.

Ich glaube, Herr Bsirske ist einer der wenigen Gewerkschafter, die das Thema verstanden haben. In der Fläche ist da bei den Gewerkschaftern und Betriebsräten schon ein anderes Denken vorhanden.

Leider.

Freitag, 2. Januar 2015

Dem deutschen Mittelstand ist die Digitalisierung egal 

Dem deutschen Mittelstand ist die Digitalisierung egal 

so lautet die Überschrift in einem Artikel der FAZ


Ich finde dies gefährlich. Wenn ich mir anschaue, wie die Digitalisierung unser Umfeld verändert, finde ich die Einstellung schon ignorant.

Für viele Firmen ist Digitalisierung gleichbedeutend mit Big Data oder anderen IT-Themen.
Digitalisierung ist aber viel mehr.

Schauen wir uns doch mal den 3D-Druck. 
Ach was sollen die Plastikdrucker denn schon verändern, wird der ein oder andere sagen.
Die Plastikdrucker werden nichts verändern, aber die richtigen 3D-Drucker.


Im zweiten Teil des Beitrages (ab Minute 3:47) wird der Metall 3D-Druck im Wartungsumfeld gezeigt.

Kann unserem Mittelstand eine solche Reduzierung der Wartungszeit egal sein?
Diese Reduzierung wurde durch die Digitalisierung erreicht und nicht dadurch, das die Drehmaschine besser wurde.

Kann dem deutschen Mittelstand die Digitalisierung wirklich egal sein?

#industrie_4.0 #3d_druck

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Online Marketing, wie es nicht sein sollte

Online Marketing, wie es nicht sein sollte

Was möchte ich als Firma über Online-Marketing erreichen?
Ich möchte die Kunden dazu bringen, meine Produkte zu konsumieren.
Aber wie schaffe ich das?

Ich erstelle ein Angebot und verteile es über die die Sozialen Medien, in denen mir ja meine Fans folgen.

Nur sollte darauf geachtet werden, das die Information, die ich verteilen auch von den Fans verwertet werden kann, das sie einen Wert hat.

Zum Jahresausklang ist hier noch mal ein schönes Negativbeispiel:



https://www.facebook.com/photo.php?fbid=808597522531985

Ziel war es, das am 31.12. noch Personen zum Besuch der Silvesterparty kommen sollten.
Leider ist für die Fans nicht zu sehen, was sie erwartet und was es kostet.
Zusätzlich wurde  der Beitrag auch noch über Twitter promotet.
Der Hinweis, dass das Bild nicht zu lesen ist, wurde beantwortet mit, wir sind doch eh Super, komm doch einfach.

Ich muss den Kunden vermitteln, das ich Super bin. 
Ich muss es nicht auf ein Schild sagen, ich muss es beweisen.
Jeden Tag aufs neue.

Also, ich muss immer darauf achten, das die Information, die ich meinen Kunden und Fans mitteilen möchte,diesen auch etwas bringt.
Eine Information, die den Kunden oder Fan nicht weiterbringt, ist aus Sicht des Kunden eine vergeudete Zeit.

Ich wünschen allen Freunden, Bekannte, Followern einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Viele Grüße und einen guten Rutsch

Michael Jopen